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Polizei

Polizei Infos

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Die Polizei arbeitet in diversen Aufgabenbereichen, wie Kontrolle und Sicherung des Verkehrs, Ermittlung und Vorbeugung der Kriminalität, Ausbildung und Schutz und Hilfe für Opfer.
Sollte man mit der Polizei konfrontiert werden, ist es immer nichts zu sagen, dann kann man nichts falsches sagen, außer:
-Vor- und Nachname
-Geburtstag und -ort
-Familienstand
-Beruf (allg. Bezeichnung wie Schüler, Student, Auszubildender, Angestellter etc.)
-Adresse
-Staatsangehörigkeit

Wenn man in eine Alkoholkontrolle gerät, sollte man sich nur passiv beteiligen, also Gehversuche, Fangfragen, etc. verneinen. Wenn man den Atemalkoholtest nicht machen möchte, was rechtlich vollkommen okay ist, muss man aber damit rechnen mit auf die Wache, für einen Bluttest, mitgenommen zu werden.
Bekommt man eine Vorladung von der Polizei muss man nur in ein paar Fällen darauf reagieren. Die Strafprozessordnung kennt keine Pflicht, dass einer Vorladung zur Polizei Folge geleistet werden muss, es sei denn es handelt sich um eine ED - erkennungsdienstliche Behandlung -, also Lichtbilder, Fingerabdrücke, u.U. auch DNA, etc. Dies steht aber im Vorfeld im Vorladungsschreiben drin und kann, wenn es sein muss, auch mit Zwang durchgeführt werden. Kommt die Vorladung allerdings von der Staatsanwaltschaft oder einem Gericht, ist dem immer Folge zu leisten. Dies gilt für zeugen, aber vor allem auch für Beschuldigte. Ob ein Ignorieren einer Vorladung der Polizei sinnvoll ist hängt von dem einzelnen Fall ab und sollte im Vorfeld mit einem Anwalt besprochen werden. Sollten die Angaben jedoch gemacht werden zur Abwehr einer Gefahr für Leib,Leben oder Freiheit einer Person, ist dies immer Pflicht.
Bei einer Festnahme hat man das Recht zwei Anrufe zu tätigen, entweder um einen Anwalt anzurufen oder um Angehörige zu informieren. Darüber muss die Polizei einen informieren, wie über alle Rechte, die man in dieser Situation hat, wenn sie dies nicht tut, sollte man nachfragen. Sollte man eine Verletzung erlitten haben oder an einer Krankheit leiden, z.B. Asthma und man hat kein Asthmaspray dabei, kann man einen Arzt verlangen. Am darauf folgenden Tag der Festnahme muss man, auch ohne richterlichen Beschluss, bis spätestens 24.00 Uhr freigelassen werden. Eine Ausnahme hier ist das Vorbeugegewahrsam. Hier darf die Polizei einen bis zu 4 Tagen halten.
Ist man mit dem Verhalten eines Polizisten nicht einverstanden, sei es ob er unhöflich etc. war, oder er verbotene Methoden (z.B. Drohungen, Täuschungen oder Versprechen von Vorteilen, etc.) angewandt hat, kann man eine Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben.

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